Das war der Aktionstag „Getanzte Bilder“
Am 7. Februar 2026 veranstalteten die Ballett-Freunde ihren Aktionstag – diesmal ganz im Zeichen des neuen Ballettabends „Getanzte Bilder“ von Robert North. Über 60 Mitglieder hatten sich angemeldet, mehr als 50 nahmen schließlich teil und erlebten einen abwechslungsreichen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Produktion.
Wie gewohnt führte der Tag durch vier Stationen, die den Gästen unterschiedliche Perspektiven auf das neue Werk eröffneten:
Station 1 – Einführung ins Werk
Regina Härtling gab eine fundierte Einführung in die Uraufführung und erläuterte Hintergründe, künstlerische Ideen und Entstehungsprozesse des Ballettabends.
Station 2 – Kostüme & Bühnenbild
Anhand von Skizzen stellte Victoria Bröcker die Kostümentwürfe vor und erklärte die gestalterischen Konzepte sowie die Zusammenarbeit mit Bühnenbildner Udo Hesse.
Station 3 – Probenbesuch
Ein besonderes Highlight war der Blick in den Probenalltag: Die Mitglieder konnten dem Ensemble live bei der Arbeit zusehen und hautnah erleben, wie choreografische Ideen Schritt für Schritt Gestalt annehmen.
Station 4 – Manuels Strategie
Zum Abschluss sprach der neue Ballettdirektor Manuel Gross über seine künstlerische Strategie, die zukünftige Ausrichtung der Kompagnie sowie über junge Choreograf:innen, die künftig neue Impulse setzen sollen.
Nach dem Rundgang nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, sich bei Getränken und Gebäck auszutauschen und die Eindrücke gemeinsam Revue passieren zu lassen.
Vorschau: Mitglieder können sich bereits jetzt für den nächsten Probenbesuch zu „Getanzte Bilder“ am 4. März 2026 anmelden. Die Premiere findet am 8. März 2026 statt.

Regina Härtling
Uraufführung: „Getanzte Bilder“ – Ein Ballettabend von Robert North
Am Sonntag, 8. März 2026 um 18:00 Uhr feiert im Theater Mönchengladbach die Uraufführung des neuen Ballettabends Getanzte Bilder von Robert North Premiere – ein außergewöhnlicher Tanzabend, der bildende Kunst und choreografische Kreativität in eindrucksvoller Weise verbindet.
Tanz trifft Kunst: Zwei Choreografien, eine Vision
In Getanzte Bilder vereint Robert North zwei choreografische Werke, die auf unterschiedliche Weise von bildender Kunst inspiriert sind – beide entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Komponisten Christopher Benstead, dessen fesselnde Ballettmusik bereits in Produktionen wie Carmen und Mata Hari begeistert hat. Die Musik wird live dargeboten von den Niederrheinischen Sinfonikern unter der Leitung von Sebastian Engel.
Expressionismus – Bild wird Tanz
Die erste Choreografie des Abends entführt in die faszinierende Welt des deutschen Expressionismus, weiterführend bis zur Neuen Sachlichkeit und zum Surrealismus. North lässt sich von der kraftvollen Bildsprache weltberühmter Künstler wie August Macke, Otto Dix und Emil Nolde inspirieren – die starken Farben, expressiven Linien und emotionalen Kompositionen der Gemälde spiegeln sich in einer lebendigen Bewegungssprache wider. In dieser Choreografie trifft tänzerischer Ausdruck auf die subjektive Wahrnehmung der Künstler – eine Verbindung von Emotion und Bewegung, die den Zuschauer tief beeindruckt. Das Bühnen- und Kostümbild von Udo Hesse korrespondiert mit den visuellen Ideen dieser Kunstepoche und schafft ein eindrucksvolles optisches Umfeld für die Tänzerinnen und Tänzer.
Farbenspiel – Rhythmus der Farbe
Im zweiten Teil des Abends interpretiert North die geometrischen Muster und Farbkontraste der englischen Malerin Bridget Riley (*1931) tänzerisch. Grundlage dieser Choreografie ist die 1983 in London uraufgeführte Colour Moves, die bereits mehrfach – auch in Krefeld und Mönchengladbach – in einer Neufassung für Orchester zu erleben war.
In Farbenspiel bilden die Tänzer in farbigen Trikots ein visuelles Zusammenspiel mit den farblich gestalteten Bühnenprospekten – eine Choreografie, die wie ein lebendiges Bildwerk wirkt. Die Musik von Christopher Benstead arbeitet hier nahezu minimalistisch: Motive wiederholen sich, variieren und entfalten so eine faszinierende Klanglandschaft, die perfekt mit der Bewegung und Farbwirkung harmoniert.
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